| Die
F-15E Strike Eagle:
Merkmale:
1984 erfolgte
der Auftrag zur Entwicklung der F-15E. Als Grundlage diente eine
doppelsitzige F-15B.
Die F-15E Strike
Eagle unterscheidet sich von der F-15 A/B/C/D-Version. Die F-15E
ist dafür gebaut, sowohl Luft-Luft als auch Luft-Boden-Einsätze
effektiv zu erledigen. Dafür wurde sie mit einer neueren Avionik
ausgerüstet und die Struktur wurde verstärkt. Die Besatzung
besteht aus zwei Leuten, einem Piloten und einem Waffenoffizier.
Ein Lasernavigationssystem zeigt ständig die aktuelle Position
des Flugzeugs an. Beide Cockpits verfügen über eine digitale,
bewegliche Karte. Mit dem APG-70 Radar erreicht man eine hohe Genauigkeit
und kann Ziele auf große Entfernungen ausmachen. Das LANTIRN-System
erlaubt dem Fighter, in niedriger Höhe, nachts und in allen
Wetterlagen zu fliegen und Bodenziele mit gelenkten und ungelenkten
Waffen anzugreifen.
Eine der wichtigsten
Zusätze der F-15E ist das hintere Cockpit, in dem der Waffensystemoffizier
agiert. Der Pilot kann sich ganz auf das Fliegen konzentrieren,
während der WSO die Zielaufklärung und den Waffen- und
Störmitteleinsatz, sowie die Navigation übernimmt. Er
hat 4 Bildschirme zur Verfügung, auf denen er das Radar anzeigen
kann und elektronische Gegenmaßnahmen ergreift. Außerdem
verfügt er - wie der Pilot - über ein Frontscheibensichtgerät,
um die jeweilige Fluglage und andere Informationen abzurufen.
Die F-15E kann
die meisten Waffen aller US-Kampfjets mitführen, z.B. Sidewinder-Raketen.
Außerdem ist eine 6-läufige M61A1-20 mm Gatling Maschinenkanone
mit 500 Schuß eingebaut.
Die hohe Wendigkeit
der F-15 wird durch ein hohes Schub-Gewichtsverhältnis und
eine geringe Tragflächenbelastung erreicht. Es ist das erste
Flugzeug der USAF, das mehr Schub hat, als es vollbetankt und mit
einiger Bewaffnung wiegt. Das heißt, dass es selbst in der
Vertikalen noch beschleunigen kann. Geringe Tragflächenbelastung
(das Verhältnis des Gewichtes zur Flügelfläche) ist
ein wichtiger Faktor in Sachen Manövrierfähigkeit. Die
F-15 kann ohne Geschwindigkeitsverlust scharf wenden. Dazu ist ansonsten
bis dato eine Suchoj oder bestenfalls eine Mig 29 fähig.
Entstehungsgeschichte:
Der Erstflug
der F-15A war 1972. November 1974 wurde die erste Maschine ausgeliefert
und in 1976 wurden die ersten F-15 in größerer Stückzahl
in der US-Army eingesetzt. Die ersten 1-sitzigen F-15C und 2-sitzigen
F-15D mit zusätzlichem Tankvermögen kamen erst 1979.
Technische Daten:
Besatzung: 2
Triebwerk: 2x Strahltriebwerk mit Nachverbrennung - Pratt &
Whitney F100-PW-229
Höchstgeschwindigkeit: 2698 km/h in 12190 m ohne Lasten
Dienstgipfelhöhe: 18300 m
Einsatzradius: 1270 km
Gewicht: Leermasse 14379 kg, max. Startmasse 36741 kg
Abmessungen: Spannweite 19.43 m, Länge 13,05m, Höhe 5,63
m
Avionik: AN/APG-70-Puls-Doppler-Radar, LANTIRN
Bewaffnung / Aussenlasten:
Max. Waffenlast 11110 kg
Kanonenbewaffnung eine 20mm MK Gatling M61A1, max 11113kg ext.
Mögliche Bewaffnung:
4 x AIM-9 Sidewinder
4 x AIM-7 Sparrow
26 x Mk.82 bombs
7 x Mk.84 bombs
15 x GBU-12
7 x GBU-10 Paveway II
6 x AGM-65 Maverick
2 x GBU-15 (900 kg Bombe)
5 x GBU-24 Paveway III
2 x GBU-28
5 x B61 (taktische Atombombe)
AGM-88 HARM
12 x CBU-87
26 x Mk.20 Rockeye AGM-130
4-8 x AIM-120 AMRAAM
Bausatz: Hasegawa
Maßstab: 1/48
Bauzeit: ca. 150 Stunden
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